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Krisenzeiten nutzen und vorankommen: matas persönlicher Ausblick

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mata solutions

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Die Pandemie ist weiterhin allgegenwärtig. Besonders im Sicherheitsbereich und im Krisenmanagement haben uns die letzten Monate vieles gelehrt. 

Wir haben diese Zeit genutzt und neue, spannende Themen umgesetzt: Ein großer Erfolg ist die VfS-Morgenlage, die für viele inzwischen ein fester Bestandteil der Wochenplanung ist. Jeden Montag um acht starten wir mit aktuellen Themen und spannenden Diskussionen in die neue Woche. Angefangen mit ca. 20 Teilnehmern sind wir nun bei rund 70 jeden Morgen und es werden immer mehr. Ein weiterer Fortschritt waren die digitalen Krisenstabssimulationen, die wir im vergangenen Jahr durchgeführt haben: Krisenmanagement im digitalen Raum birgt andere und neue Herausforderungen und bedarf weiterer Grundlagen und Methoden, die wir dem Team vermitteln und den Ernstfall üben.

Aber langsam kehrt wieder Normalität ein und wir haben die Zeit genutzt, uns zu entwickeln.

Unser Geschäftsführer Ralf Marczoch ist auch Geschäftsführer der ASW Norddeutschland und bringt gemeinsam mit dem Vorstand den Verband auf Kurs. Weiterhin steht demnächst eine Veranstaltung mit der ASW West an: Die Messbarkeit von Krisenmanagement soll in einem kostenlosen Seminar vermittelt werden.

Auch eine Zusammenarbeit mit der ASW Akademie zählt zu den Erfolgen der mata solutions, wir haben ein Konzept für eine Schulung zum Thema virtuelle Simulation entwickelt, die den Teilnehmern die digitale Arbeitsweise eines Krisenstabs näher bringt. So wollen wir unser gewonnenes Wissen der letzten Monate weitergeben.

Außerdem können wir nun auch unseren neuen Praktikanten Philipp Ebbing begrüßen. Philipp hat nach dem Abitur zunächst bei der Bundeswehr die Ausbildung zum Reserveoffizier in der Jägertruppe der Bundeswehr durchlaufen. Nach Abschluss seiner Dienstzeit hat Philipp eine Ausbildung zum Verkehrspiloten bei der Lufthansa absolviert. Nach erfolgreichem Abschluss der fliegerischen Ausbildung war ein direkter Einstieg in die Fliegerei nicht möglich und so begann er Risiko- und Sicherheitsmanagement an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Bremen zu studieren. Gemeinsam werden wir ein neues Schulungskonzept zum Stress- und Krisenmanagement entwickeln. Die Fliegerei ist ein dynamisches Arbeitsumfeld, in dem sich Situationen schnell ändern können, was ein hohes Maß an Flexibilität erfordert. Flexibilität und Kreativität sind für uns die Kernelemente einer gelungenen Krisenstabsarbeit und in diesen Bereich kann das Krisenmanagement viel von der Fliegerei lernen. Besonders spannend ist auch die Entscheidungsfindung in Stresssituationen, die wir in unserer neuen Schulung beleuchten wollen. Philipp kann also seine Erfahrung aus der Fliegerei ebenfalls im Bereich des Krisenmanagements einbringen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und alles, was in den nächsten Monaten noch kommt.

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